Archiv 2014

Das Utho Ngathi Team im Südlichen Afrika und in Deutschland wünscht allen Freunden und Förderern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches neues Jahr!

Rundbrief Dezember 2014
Der neue Rundbrief aus Südafrika steht hier zum Download bereit!
Rundbrief_dezember_2014_uthongathi_.pdf
PDF-Dokument [1.8 MB]

Siegener Zeitung vom 04.09. 2014:

Ein Tag der Freude
Download des Zeitungsartikels der Siegener Zeitung vom 04.09.2014 (dient der besseren Lesbarkeit)
SZ_04_09_14.jpg
JPG-Datei [637.8 KB]

 

 

Wir möchten uns herzlich bei allen Beteiligten, sowie der Vielzahl an Besuchern des Lobpreis-Gottesdienstes für den gelungenen Abend  bedanken!

Uns wird diese Veranstaltung stets in guter Erinnerung bleiben und wir hoffen, dass es Ihnen genauso geht.

 

 

Siegener Zeitung vom 02.09. 2014:

August 2014

 

Ende August werden Andreas Wörster und Masauso Phiri für ca. 5 Wochen in Deutschland sein.
Während dieser Zeit sind zahlreiche Vorträge über die aktuelle Projektarbeit im südlichen Afrika geplant.
Wir möchten Sie herzlich zu folgenden Veranstaltungen einladen:

 

WAFFELSTAND IM MARIENKRANKENHAUS
Freitag, 22. August 2014 von 11.00 bis ca.16.30 Uhr

 

LOBPREIS-GOTTESDIENST "SUMMER NIGHT OF WORSHIP & GOSPEL"
am Sonntag, den 31. August um 20.00 Uhr
in der Ev. Kirche Kreuztal-Eichen
 

Dieser Gottesdienst beinhaltet einen musikalischen Vortrag unter der Leitung von Jochen Ahl und Charles Christian Adarkwah, sowie ein Interview von Andreas Wörster zur Projektarbeit.
Anstelle eines festen Eintrittspreises erbitten wir uns eine Spende. Der gesamte Gewinn der Veranstaltung kommt der Projektarbeit von Utho Ngathi zugute. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
 

VORTRAG VON ANDREAS UND MASAUSO
am Mittwoch, den 10. September um 19.00 Uhr
im Vereinshaus am Friedrich-Flender-Platz, Weidenau.

Hier steht der Vortrag im Mittelpunkt, aber es wird auch hier anschließend Gelegenheit bestehen, bei Fingerfood und Getränken mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf den Deutschland-Aufenthalt von Andreas und Masauso, sowie deren Vorträge und hoffen, Sie möglichst zahlreich dazu begrüßen zu dürfen.

August 2014

 

Liebe/r Unterstützer/in,
Liebe/r Interessierte/r,

 

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die offizielle Eröffnung unseres Internats im südlichen Sambia vor Kurzem stattfinden konnte.
Die Eröffnungsfeier war ein großer Erfolg mit etwa 1.000 Besuchern. Das Besondere war hier, dass die Kinder mit Behinderungen, die zuvor teilweise versteckt aufwachen mussten, nun im Mittelpunkt der gesamten Veranstaltung standen.
 
Wir möchten uns recht herzlich bei Ihnen allen bedanken. Durch Ihre Spenden konnte dieses Internatsprojekt, welches nun laut der Regierung Sambias als Vorzeige-Projekt dient, möglich gemacht werden. Vielen Dank! Ein ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an den Rotarier Club Siegen-Schloss.
 
Nun geht es darum, noch ein kleines Nebengebäude für einen Speisesaal und eine Küche zu errichten; das Fundament hierfür steht bereits.Und sobald die Regierung dann zwei Hausmütter und eine Köchin eingestellt hat, können die 12 bereits ausgewählten Kinder mit Behinderungen unser Internat mit Leben füllen.
Darauf freuen wir als Utho Ngathi uns bereits sehr!
 
Wir hoffen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung zählen zu können.

Rundbrief August 2014
Der neue Rundbrief von Utho Ngathi ist da - Download hier!
Infobrief_Aug_2014_UN_4_seiten.pdf
PDF-Dokument [959.8 KB]

Lüdenscheider Nachrichten vom 10.05.2014:

Rundbrief April 2014
Der neue Rundbrief von Utho Ngathi ist da - Download hier!
Rundbrief_April_2014.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]

WIR BENÖTIGEN EURE HILFE!

Utho Ngathi hat die Chance 1.000 Euro zu gewinnen!

Momentan läuft die Vereinsaktion der Bank ING DiBa unter dem Namen „DiBaDu und Dein Verein“. Hierbei haben 1.000 gemeinnützige Vereine die Möglichkeit, jeweils 1.000 € von der Bank gesponsert zu bekommen.
Alles was man tun muss, ist genug Stimmen sammeln, um zu den 1.000 beliebtesten Vereinen zu gehören.

Die Aktion endet am 03. Juni um 12 Uhr. Wir wären Euch sehr dankbar, wenn ihr uns mit Eurer Stimme unterstützen würdet - vielen Dank!

Hier geht es zur Homepage

Hier kann der Flyer von Utho Ngathi als PDF-Datei runtergeladen werden:

Flyer Utho Ngathi
Download des Flyers - bitte hier starten!
UthoNgathiFlyer.pdf
PDF-Dokument [8.1 MB]

Januar 2014

Andreas persönliche Mandela-Geschichte (deutsche Version)

„Nelson Mandela ist nicht mehr unter uns und man merkt förmlich, dass etwas fehlt. Ich kam 1990 nach Südafrika, im selben Jahr, in dem Mandela aus dem Gefängnis entlassen wurde. In diesen Tagen besuchte ich eine der ersten öffentlichen Kundgebungen in Soweto. Mandela konnte hier leider nicht selbst anwesend sein, aber Walter Sisulu hat eine sehr gute Rede im alten Stadion in Soweto gehalten. Manchmal denke ich, dass die Aufregung und der Zusammenhalt, die ich in diesem Moment erleben konnte, noch bis heute spürbar sind. Das alte Stahlgerüst des Jabulani Stadions in Johannesburg hat hier buchstäblich gebebt. Ich habe die Veränderung in der Gesellschaft mitbekommen, die Aufregung aber genauso auch die Unruhen und die Gewalt auf den Straßen Sowetos von 1990 bis 1994.

Die Zeit vor den ersten demokratischen Wahlen in Südafrika war sehr schwer. Es gab viele Unruhen, bei denen viele Menschen umgekommen sind. Andere müssen bis heute mit körperlichen Behinderungen leben,  da sie Schussverletzungen erlitten hatten. Ich habe viele Schießereien gesehen, habe Menschen gesehen die lebendig verbrannt wurden und versuchte hunderten Menschen nach Schussverletzungen im Krankenhaus das Atmen zu erleichtern und den Menschen Rollstühle anzupassen.
Einmal musste ich auch versteckt aus Soweto herausgebracht werden, da die Gefahr für „Weiße" besonders hoch war. Hierzu wurde ich, unter einer Decke versteckt, auf der Rückbank des Autos liegend, schnellstmöglich aus Soweto heraus gefahren.
Diese Lebensumstände kann man sich kaum vorstellen soweit man es nicht hautnah miterlebt hat. Es waren sehr schwere und traumatische Zeiten für die Menschen in Südafrika und auch für mich persönlich. Erfahrungen, die mich sehr geprägt haben.

Am Wahltag im April 1994, jener Wahl aus der Nelson Mandela als Präsident Südafrikas hervorging, musste ich im Baragwanath Krankenhaus (heutiges Chris Hani Baragwanath Krankenhaus) arbeiten und konnte daher leider nicht die langen Schlangen von wartenden Menschen sehen, die anstanden, um erstmals ihr demokratisches Wahlrecht zu nutzen. Die Regierung befürchtete hier schwere Unruhen und forderte, dass alle Krankenhäuser mit medizinischem Personal voll besetzt sein sollten. Das Militär hatte alle Krankenhäuser, wie auch alle anderen öffentlichen Einrichtungen, übernommen. Man sagte uns immer wieder, dass wir dort am sichersten Ort in Soweto sind. Doch ich wäre dennoch sehr gern auf die Straßen gegangen, um gemeinsam mit Freunden in den Warteschlangen an den Wahlurnen anzustehen.
Eine kurze witzige Geschichte:  Ein Freund von mir stand für mehr als eine Stunde in einer Schlange an, bis es sich dann herausstellte, dass er sich in der Warteschlange zur Toilette befand.

Ihr könnt Euch vorstellen, dass diese Zeiten etwas ganz Besonderes waren.
Die Geschichte geht im Jahr 1996 weiter, hier hatte ich in einem Krankenhaus in Mthatha, in dem ich als Leitender Physiotherapeut angestellt war, die Möglichkeit Nelson Mandela persönlich zu treffen. Mandela reichte uns allen seine Hand. Für mich fühlte es sich sehr unglaubwürdig an, dass ich ein Teil dieses besonderen Anlasses sein durfte. Ich kann mich bis heute daran erinnern, wie begeistert ich gewesen bin, den Nationalheld Nelson Mandela zu treffen. Es ist nur ärgerlich, dass es damals noch keine Digitalkameras gab, weshalb ich auch keine Fotos von diesem bewegenden Ereignis machen konnte. Uns war es nicht erlaubt, Blitzlicht-Aufnahmen zu machen, da dies immer noch in seinen Augen schmerzte, wie er uns erzählte. Dies waren noch Auswirkungen aus  seiner Zeit der Gefangenschaft auf Robben Island; hier musste er schwere Arbeiten im Kalksteinbruch verrichten.

Meine persönliche Mandela-Geschichte geht damit weiter, dass ich einen persönlichen Brief von ihm erhalten habe. Nachdem ich Mandela 1999 zu dem offiziellen Eröffnungstag unseres Care Centers in Mpeko eingeladen hatte, antwortete er mir, dass es ihm sehr leid tut, nicht an  diesem wichtigen Ereignis teilnehmen zu können, da sein knapper Zeitplan es nicht ermöglicht, in unser Dorf zu kommen. Dieser Moment erfüllt mich bis heute und bringt mich zum Lächeln.

Als ich 1999 eines Tages von East London nach Mthatha unterwegs war, blieb mein Auto genau vor dem Haus von Nelson Mandela in Qunu liegen, da ich keinen Sprit mehr hatte. Dies ist eine sehr ländliche Gegend und noch 35 km von Mthatha entfernt. Ich ging also zum Eingangstor des Hauses von Mandela. Die Sicherheitsbeauftragten von Mandela ließen mich ein Telefon nutzen, sodass ich Hilfe rufen konnte. Ich war traurig, dass Nelson Mandela zu diesem Zeitpunkt nicht Zuhause war, aber zugleich auch froh, dass ich nun abgeholt werden konnte und gut in Mthatha ankam. Seit diesem Tag hupe ich jedes Mal viermal, wenn ich das Haus von Nelson Mandela in Qunu passiere und fotografiere es.

Ich wollte Euch diese kurze Geschichte mitteilen. In diesem Sinne wünschen wir - das Utho Ngathi Team - der Familie von Mandela die nötige Kraft, auch diese schweren Zeiten durchzustehen. Wir wünschen uns, dass die südafrikanische Bevölkerung sich immer an das Lebenswerk, die Geisteshaltung und die Lehre von Nelson Mandela erinnern wird.

Hoffnungsvoll stimmt mich, dass die Kinder verstanden haben, was ihnen fehlt, was sie brauchen und woher sie es erbitten können. Kürzlich fand ich bei Mandelas Haus einen Zettel, der im Zuge der Trauerfeierlichkeiten auf der Straße lag. Auf ihm war in der Schrift eines Kindes, Folgendes zu lesen: ´Tata Mandela, I always say you are the second to Jesus. Today you have left, please could you ask God to point out the THIRDONE for us´ (deutsch: “Vater Mandela, ich sage immer Du kommst direkt nach Jesus. Heute hast Du uns verlassen. Kannst Du Gott bitten, uns zu zeigen wer jetzt nach Dir kommt?“)

Andreas Wörster

 

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Herzlichen Dank!!!

 

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